Dr. Karl-Heinz Debacher

Gründung und Anfangszeit der Freiwilligen Feuerwehr Rust

Bereits im Jahre 1869 wurde von Ochsenwirt Becherer, Bürgermeister Sattler und Ratschreiber Bumann der Gedanke angeregt, eine Feuerwehr ins Leben zu rufen. Weshalb s trotz der Bemühungen dieser Männer nicht zu einer Gründung kam, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.

Doch wenige Jahre später konnte das Vorhaben ins Werk gesetzt werden. So teilte am 26. Mai 1873 der ehemalige Bürgermeister Berthold Schmidt dem Großh. Bezirksamt Ettenheim, dem die Gemeinde Rust seit 1810 unterstellt war, mit, dass er eine freiwillige Feuerwehr gegründet habe. Das Amt genehmigte die Gründung durch Beschluß vom 28. Mai und bemerkte: „Wir haben von der Einrichtung dieses gemeinnützigen Instituts gerne Kenntnis genommen“.

Obwohl also die offizielle Gründung der Feuerwehr erst Ende Mai 1873 erfolgte, hatte die Wehr bereits am 5. Mai bei einem Brand von drei Gebäuden in Ettenheim tüchtig geholfen, bei dem auch die Löschmannschaften von Altdorf, Ettenheimweiler, Grafenhausen, Kappel, Münchweier, Ettenheimmünster, Ringsheim und Wallburg im Einsatz waren. Vielleicht war dieses Feuer auch der Anlaß für einen Besuch der Ruster Wehr in Ettenheim Ende Juni desselben Jahres, der laut Ettenheimer Wochenblatt den Zweck hatte „im Verein mit der hiesigen schon längst erprobten Feuerwehr sich diejenige Fertigkeiten durch gemeinschaftliche Übungen anzueignen, die zu einem ersprießlichen Wirken bei einem allenfallsigen Brandunglücke notwendig sind“.

1875 besteht, laut einer „Feuerlöschordnung für den Marktflecken Rust“, die Lösch- und Rettungsmannschaft aus der aktiven uniformierten freiwilligen Feuerwehr und der nichtuniformierten Hilfsmannschaft. Alle Bürger und Bürgersöhne vom 18. bis 40. Lebensjahr sind verpflichtet, in der Hilfsmannschaft Dienst zu tun. Die ersten Kommandanten waren Eduard Schmidt, Major von Böcklin und Ambros Bumann.

>Es kam nun die Zeit der ersten großen Feuerwehrfeste. So hat sich die Ruster Feuerwehr am 10. August 1875 an der Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr in Waldkirch und im Jahre 1878 an einem großen Feuerwehrfest in Endingen beteiligt.

Freiherr on Böcklin schloss im Jahre 1876 bei der Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft eine Ökonomieversicherung ab und sollte dafür eine Feuerspritze als Geschenk bekommen. Er verzichtete aber zu Gunsten der Gemeinde. Im November erhielt deshalb die Feuerwehr eine zweirädrige Druckfeuerspritze der Firma Beduwe aus Aachen im Wert von 360 Mark, die 90 Liter Wasser in der Minute verbrauchte und deren Strahl eine - jedenfalls für die damalige Zeit - stolze Höhe von 16 Metern erreichte. Allerdings hatte die Versicherung der Gemeinde unter anderem zur Bedingung gemacht, „den Empfang des Löschgeräths in dem am Ort gelesensten öffentlichen Blatte zu bescheinigen“ und der Versicherung ein Exemplar davon zuzusenden.

Unter dem Kommandanten Karl Becherer wurde im Jahre 1887 der Freiwilligen Feuerwehr auf Grund eines Antrags an den Gemeinderat als sogenannte „Bestimmte Einkünfte zur Bestreitung der nötigen Ausgaben“ der Bürgergeldbeitrag bewilligt. Diese Zuwendung ist bis zur gesetzlichen Aufhebung des Bürgernutzens im Jahre 1966 erhalten geblieben.

Mit Vertrag vom 3. Januar 1890 bestellte die Gemeinde Rust bei der Firma Grether & Cie. in Freiburg eine vierrädrige Fahrspritze mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern zum Preis von 1075 Mark. Anfang Juli wurde die Spritze geliefert, zu der die Landesfeuerwehr-Unterstützungskasse in Karlsruhe 300 Mark als Zuschuss beigesteuert hatte.

Das Jahr 1890 brachte aber auch zwei Großbrände in der Fischerstraße beim Anwesen Friedrich Lang im Gäßle und im Krämer- und Schmiedegäßle (Klara- und Hindenburgstraße) am selben Tag bei Gustav Baumann, Leopold Metzger, Leopold Pfeffer und Karl Metzger.

Im selben Jahr druckte F. X. Leibold in Ettenheim eine 19 Seiten umfassende Schrift mit dem Titel: „Satzung der freiwilligen Feuerwehr und Feuerlösch-Ordnung der Gemeinde Rust“. Kommandant war in dieser Zeit Nepomuk Schmider bis 1895. Ihm folgte Wilhelm Utz, der im Jahre 1898 zum Bürgermeister gewählt wurde und das Kommando wieder abgab.

Von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg

Neben den damals bei Bevölkerung sehr beliebten Waldfesten, die in den neunziger Jahren unter Mitwirkung der Musikkapelle stattfanden, brachte das Jahr 1898 mit dem 25jährigen Jubiläum das erste große Fest der Freiwilligen Feuerwehr Rust. Unter großer Beteiligung auswärtiger Feuerwehren und umrahmt von musikalischen Beiträgen des hiesigen Gesangsverein und der Musikkapelle wurde das Fest am 12. Juni im ehemaligen Synagogengarten gefeiert. Ging noch am Vorabend ein ungewöhnlich starker Regen nieder, so stellte sich mit strahlendem, Sonnenschein am Sonntag das fast schon sprichwörtliche Ruster Festwetter ein. Während des Festaktes wurde von Oberamtmann Dr. Turban das vom Großherzog gestiftete Verdienstzeichen an zwölf Feuerwehrmänner für 25jährige Dienstzeit überreicht. Festredner war der damals erst 25 Jahre alte Leopold Schmider, ein Sohn der Gemeinde, der später in Waldkirch Notar wurde und auch 1906 bei der zweiten Fahnenweihe des Ruster Männergesangvereins die Festansprache hielt.

Im Jahre 1898 übernahm Schlossermeister Wilhelm Spoth das Kommando bis zu seinem Tode im Jahre 1906. Ihm folgte Ochsenwirt Peter Becherer bis zum Jahre 1909 und bis 1919 Landwirt Josef Utz.

Weitere Großbrände waren im Jahr 1907 bei Karl Gruninger im Unterdorf und 1917 bei Franz Gruninger und Emil Gruninger ebenfalls im Unterdorf.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges standen nach dem Inspektionsbericht des Feuerlöschinspektors Kollofrath in Ettenheim für den Feuerlöschdienst in Rust 26 Mann der Hilfsmannschaft zur Verfügung. Während der Kriegsjahre, als viele Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst einberufen worden waren, wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet, die allerdings nach Kriegsende wieder aufgelöst wurde. Fünf Feuerwehrkameraden mussten im Krieg ihr Leben lassen. Im Jahre 1919 hat Josef Utz das Kommando an Friedrich Haser übergeben.

Schwierige Zeiten

Im Jahre 1919 begann die schon zuvor beschleunigte Inflation zu galoppieren. Der Gegenwert für Schweizer Franken und US-Dollar kletterte auf astronomische Höhen. Im Juli 1923 waren für einen Dollar 150 00 Mark zu zahlen, im November waren es Milliarden.

Das ging natürlich auch an der Ruster Feuerwehr nicht spurlos vorbei. Am deutlichsten zeigt uns das ein Blick in das Kassenbuch. Beispielsweise betrug im Oktober 1923 der Beitrag eine Million Mark pro Mitglied, der Bote bekam 10 Millionen Gehalt und die Musik für das Spielen an einer Beerdigung 70 Millionen. Im Dezember belief sich das Bürgergeld auf 3 000 000 000 000 Mark. Am 27. Januar 1924 wurde die Kasse mit einem Guthaben von 6 000 008 197 063,20 Mark abgeschlossen. Die Geldentwertung war auch der Grund dafür, dass man das 1923 fällige 50jährige Jubiläum erst am 28. und 29. Juni 1925 feierte. Einen Eindruck von diesem Fest kann uns ein Abzug aus einem Bericht der Ettenheimer Zeitung vermitteln: „Anlässlich des 50jährigen Stiftungsfest der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr prangte unser Ort im Festschmuck. Triumphbögen waren entrichtet, die Häuser beflaggt und bekränzt, alles hatte die Bewohner aufgeboten, den auswärtigen Gästen einen würdigen Empfang zu bereiten. Eingeleitet wurde die Feier am Vorabend durch einen Fackelzug mit daran anschließendem Festbankett im Löwen. Sonntagfrüh war musikalisches Wecken und später allgemeiner Kirchgang. In den ersten Nachmittagsstunden trafen die auswärtigen Wehren, herzlich begrüßt durch schmucke Festjungfrauen, ein. Ein Hauptanziehungspunkt bildete die Hauptprobe der hiesigen Feuerwehr am Rathause. Anschließend stellte sich der Festzug auf, in dem eine stattliche Anzahl von auswärtigen Wehren, darunter 4 mit Musikkapellen, Ettenheim, Grafenhausen, Oberhausen und Rust vertreten waren, der sich durch die Straßen nach dem Festplatz bewegte. Herr Regierungsrat Jestke von Lahr war erschienen, um an verschiedene Feuerwehrleute die von der badischen Regierung gestifteten Ehrenzeichen zu überreichen. Die Festrede hielt Herr Hauptlehrer Gießler. Mit einem Musikstück und einem Lied des Gesangvereins schloss die eigentliche Feier. Auf dem Festplatz und den Wirtschaften entwickelte sich bald reges Treiben, besonders erfreute sich die Jugend an einem netten Tänzchen auf der Festtribüne“.

Am 28. Juni 1932 brach abends um 10 Uhr in den Ökonomiegebäuden der Mühle ein Brand aus, den der Schätzer der Gebäudeversicherung auf Brandstiftung zurückführte. Seinen Bericht können wir auch entnehmen: „Zur Bekämpfung des Brandes wurde die Motorspritze von Ringsheim gerufen, die bald zur Stelle war und das Feuer mit Erfolg bekämpfte“.

Im Jahre 1933 war wieder ein Großbrand bei den Anwesen Ambros Bumann und Wilhelm Herdrich in der Fischerstraße zu verzeichnen. Damaliger Kommandant war seit 1929 Franz Utz.

Auf dem Landesfeuerwehrfest in Karlsruhe 1936 war die Ruster Wehr mit einer Abordnung von 18 Mann vertreten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Brandschutz hauptsächlich von den älteren Feuerwehrleuten wahrgenommen, da die jüngere Generation zum Kriegsdienst eingezogen war. Insgesamt zogen 409 wehrpflichtige Ruster Männer in den Krieg, von denen über 100, darunter auch sechs Feuerwehrkameraden, nicht mehr heimkehrten. Im Jahr 1943 erhielt die Wehr die erste fahr- und tragbare Benzinmotorspritze. Die Beschaffung dieser Spritze war wegen der Kriegsereignisse und Frontnähe von der Reichsregierung angeordnet worden. Sie erhielt ihre Feuertaufe während des Brandes bei Blechnermeister Karl Utz im Löwengäßle (Kleophastraße) im Januar 1944. Die Kriegsjahre 1944 / 45, in denen mehrere Häuser und Scheunen durch feindlichen Beschuss in Brand gesteckt wurden, fordert von den noch in der Heimat verbliebenen Feuerwehrleuten ein höchstes Maß an Einsatzbereitschaft.

Neuanfang und Nachkriegszeit

Nach dem totalen Zusammenbruch des nationalistischen Regimes 1945 erfolgte im Jahre 1947 auf Grund der Vorschriften der französischen Militärregierung die Neuaufstellung der Feuerwehren im ganzen Lande. Für die Ruster Wehr wurde die Stärke auf 27 Mann festgesetzt. Die älteren Feuerwehrmänner wurden in die Altersabteilung überführt. Das Kommando übernahm Schreinermeister Franz Joseph, bis er es im Jahre 1949 an Zimmermann Franz Koßmann weitergab. Es setzt nun wieder eine Zeit kontinuierlicher Entwicklung ein, getragen von echter Kameradschaft und Gemeinschaftssinn.

1952 / 53 hat die Gemeinde neben der ehemaligen Synagoge in der Ritterstraße ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Schlauchtrockenturm erstellt, das anlässlich des großen Feuerwehrfestes zum 80jährigen Bestehen der Wehr vom 20. – 22. Juni 1953 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. An diesem Jubiläumsfest beteiligten sich über 30 Wehren aus den Kreisen Lahr und Emmendingen. Besonders begrüßt wurde die Feuerwehr aus Rhinau im Elsaß, die es sich trotz verschiedener Schwierigkeiten nicht hatte nehmen lassen, am Fest teilzunehmen. Eine große Schauübung am Ruster Kirchturm der Wehren aus Ettenheim und Lahr war eine besondere Attraktion für die Gäste, von denen, wenn man der Lahrer Zeitung glauben darf, am Abend etwa 3000 bis 4000 den Festplatz bevölkerten.

Zur Verbesserung der Löschwasserversorgung hat die Gemeinde in den 50erJahren vier Tiefbrunnen erbauen lassen. Im August 1958 erhielt die Wehr eine neue TS 8 Motorspritze der Firma Bachert. Schon nach wenigen Tagen konnte sie beim Brand im Fahrenstall ihre Bewährungsprobe bestehen.

Weitere Brände in der Nachkriegszeit waren der Brand der Böcklin’schen Dreschmaschine 1948, der Brand der landwirtschaftlichen Gebäuden von Sebastian Hauser und Karl Link in der Kleophastraße 1949, der Brand in der Wagnerei Xaver Schwarz in der Baumeisterstraße, 1950, der Großbrand im Gasthaus Löwen 1953 sowie der Brand im Anwesen Anna Baumann 1962.

Der Weg in die Gegenwart

Kommandant Franz Koßmann starb 1963; zu seinem Nachfolger wurde Maurermeister Franz Lang gewählt, unter dessen Kommando folgende größere Brände zu verzeichnen sind. 1968 auf dem Anwesen Feißt in der Fischerstraße, in der Neujahrsnacht 1968 / 69 in der Schreinerei Franz Joseph und im Dezember 1969 in der Zimmerei Remigius Roth sowie im Wohn- und Ökonomiegebäude des Karl Baumann in der Karl-Friedrich-Straße.

In den Jahren 1963, 1965, 1968, 1970 und 1972 fanden größere Gartenfeste statt, die teilweise zusammen mit dem Männergesangverein veranstaltet wurden.

Ein bedeutendes Ereignis war die Übergabe eines neuen Löschfahrzeug LF 8 am 7. Mai 1971 durch den damaligen Bürgermeister Erich Spoth. Mit der Inbetriebnahme dieses Fahrzeuges konnte die Schlagkraft der Wehr wesentlich verbessert werden.

Vom 30. Juni bis 2. Juli 1973 feierte die Feuerwehr ihr 100jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum hat die Gemeinde die gesamte Feuerwehr neu eingekleidet, um den Dank und die Anerkennung gegenüber jedem einzelnen Feuerwehrmann öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Im Jubiläumsjahr hatte die Wehr einen Mitgliederstand von 39 aktiven Feuerwehrmännern und 20 Alterskameraden aufzuweisen. Am Festsamstag fand eine Großübung der Ruster Feuerwehr unter Mitwirkung der Stützpunktfeuerwehr Ettenheim und der Einsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes statt.

Im Jahr nach dem Jubiläum konnte die Wehrmänner die „Florianstube“ beziehen, einen kleinen Aufenthaltsraum, den sie sich in Eigenleistung im Feuerwehrgerätehaus ausgebaut und eingerichtet hatten.

Seit Ende der siebziger Jahre wurde, vor allem im Bereich der Kommunikation, die Ausrüstung der Feuerwehr ständig modernisiert und verbessert. So wurde 1979 eine Funkausrüstung angeschafft, 1980 stand die Einführung von Atemschutzgeräten an, 1985 konnten Handfunksprechgeräte beschafft werden, und seit 1986 wird die Feuerwehr mit dem „Stillen Alarm“ zu den Einsätzen gerufen.

Gleichfalls wurde der Ausbildungsstand der Wehr laufend verbessert. So Konnten 1980 / 81 vierzehn Kameraden das goldene Leistungsabzeichen erwerben. Ihr Gruppenführer war Gustav Bachmann, der im Jahre 1983 das verantwortungsvolle Amt des Kommandanten übertragen bekam.

Von 1987 bis heute nahmen Mitglieder der Ruster Wehr an 25 internationalen Feuerwehrwettkämpfen teil. Zweimal qualifizierte man sich für Bundesausscheidungen und vertrat den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg.

Auch an geselligen Aktivitäten mangelte es nicht. Von 1982 bis 1992 spielte eine Gruppe aktiver Feuerwehrkameraden in der gemeinsam mit dem Männergesangverein durchgeführten, jeweils ein Theaterstück unter der Leitung von Franz Lang.

Im Bereich der Brände und Einsätze ist für die achtziger und neunziger Jahre folgendes festzuhalten. Während des Straßenfestes 1984 brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Ökonomiegebäude der Familie Flamm in der Hindenburgstraße. Gleich zweimal, nämlich 1981 und 1986, brannte das Hintergebäude der ehemaligen „Sonne“ in der Hindenburgstraße. Im Jahr 1992 musste die Wehr zu 13 Einsätzen ausrücken; sonst waren jährlich nur etwa zwei bis fünf Einsätze zu verzeichnen.

1991 ging ein langgehegter Wunsch der Wehrmänner in Erfüllung, denn zum Jahresende konnten sie in das neue Grätehaus mit Schulungsräumen für Feuerwehr und Deutsche Rote Kreuz im Gewerbegebiet einziehen.

Zur Förderung des Nachwuchses wurde 1993 eine Jugendfeuerwehr mit 18 Jugendlichen, darunter zwei Mädchen, ins Leben gerufen. Von ihnen sind heute schon einige in die aktive Feuerwehr gewechselt. Am 9. Oktober 1994 wurde der Wehr ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8/6 übergeben. Im Jubiläumsjahr 1998 beläuft sich der Mitgliederstand auf 40 Aktive, 15 Alterskameraden und 24 Jugendliche, zu denen bereits fünf Mädchen zählen.

Ein Blick auf die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Rust kann nicht nur zu Recht alle Aktiven mit Stolz erfüllen, sondern er nötigt der ganzen Gemeinde Respekt ab vor dem, was im Laufe von 125 Jahren stets zum Wohle aller Einwohner geleistet wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch in Zukunft immer wieder Idealisten finden lassen, die sich der immer schwerer und komplizierter werdenden Aufgabe stellen, Leib und Leben, Hab und Gut ihrer Mitmenschen vor den schrecklichen Gefahren des Feuers zu schützen, getreu dem Leitsatz „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

 

   

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