Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf 2015

Auf ein Jahr mit besonderen Einsätzen, wie Hochwassereinsatz im Rheinwald mit Menschenrettung, zwei Einsätze mit dem Hubsteiger zur Menschenrettung, hat Kommandant Peter Stephan in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rust zurückgeblickt.
Die Ruster Wehr zählte am Jahresende 44 Aktive, 12 Alterskameraden und 11 Mitglieder in der Jungfeuerwehr, darunter fünf Mädchen. Die 21 Proben wurden wie Jahre davor durchgeführt. Zu 12 Einsätzen wurden die Feuerwehrangehörigen alarmiert. Zu den sieben Einsätze der Technischen Hilfeleistung kamen drei Brandeinsätze und zwei Menschrettungen.
Jugendfeuerwehrwart Marco Engelmann berichtete dass neben den Proben auch eine Waldputzaktion es gab. Als sommerlicher Höhepunkt wurde das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr besucht.
Schriftführerin Yvonne Weis berichtete über die Arbeit des Feuerwehrausschusses und über weitere Tätigkeiten wie Umzugsabsicherungen, Prozessionsabsperrungen, ein Tag der Offenen Tür, ein gelungener Familientag im August sowie Teilnahme am Straßenfest.
Kassenwart Sven King berichtet von einem Zuwachs der Kameradschaftskasse und meinte, dass im nächsten Jahr ein Ausflug geplant werden kann.
Kommandant Peter Stephan ging in seinem Bericht auf den einen und andern Einsatz näher ein. So gestaltete sich ein Hochwassereinsatz im Rheinwald am 2. Mai als besonders dramatisch. 28 Freizeitpaddler mussten zum Teil aus starker Strömung gerettet werden. Einige Kanus waren sogar gekentert. Stephan lobte die Zusammenarbeit mit dem Ruster DRK und dem Bauhof. Die Zusammenarbeit mit der Park-Werkfeuerwehr habe beim Bekämpfen eines Brands in einem Flammenkuchenstand im Europa-Park gut funktioniert. Im letzten Einsatz vor zwei Wochen wurde die Wehr bei einem Großbrand in der Kirchstraße nochmals gefordert. Der neu angeschaffte Kommandowagen hat sich dabei bewährt.
Wenn am heutigen Abend acht langjährige Feuerwehrangehörige auf Antrag in die Altersabteilung überwechseln schrumpft die Aktiven Zahl auf 36 Einsatzkräfte.
Die Feuerwehren Kappel-Grafenhausen, Schwanau und Rust haben 2015 zur Unterstützung der jeweiligen anderen Feuerwehr ein gemeinsamer Führungstrupp genannt "Rhein Süd" gegründet. Dieser Führungstrupp soll die jeweilige Einsatzleitung in der Planung und in der Einsatztaktig beratend und unterstützend mitwirken.
Bürgermeister Kai-Achim Klare bedankte sich bei den Feuerwehrangehörigen und ließ auch keinen Zweifel daran, dass die Gemeinde stolz sein kann auf ihre Feuerwehr. Bei der Rettung der Kanufahrer habe die Wehr mit hohem eigenen Risiko besonnen und zupackend gehandelt. Beim Schopfbrand vor zwei Wochen sei verhindert worden, dass Nachbargebäude ebenfalls in Flammen aufgingen. Außerdem sei die Feuerwehr mit  außerdienstlichen Unterstützungen für das Dorfleben von großer Bedeutung. Klare versprach, dass der lange diskutierte Umbau und Sanierung des Gerätehauses dieses Jahr voran gehen soll. Die finanziellen Mittel sind im Haushalt eingestellt.

Verabschiedungen: Wolfgang Sattler, Martin Spoth, Christian Bachmann, Manfred Deibel,
                                  Meinrad Herdrich, Bernhard Kossmann, Franz  Pfeffer und Hartmut Reiss
                                  wurden in die Altersabteilung verabschiedet.
Beförderungen: Nadine Wünsch, Jörg Weis Mike Reichenauer und Sven King.

 

   

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