Zwei Vereine im Einklang

Gemeinsame Jahresfeiern von Männergesangverein und Feuerwehr am Vortage

des Dreikönigstag oder am Dreikönigstag selbst oder am Tage danach. Der Männergesangverein bot im ersten Teil des Programms besinnliche und heitere Liedvorträge.

Der zweiten Teil der „Gemeinsamen Jahresfeier“ wurde von der Feuerwehr mit einem Theaterstück gestaltet. Neben den aufgeführten Lustspielen traute man sich auch an ein Schicksalsstück in fünf Akten mit dem man einen großen Erfolg hatte.

Die Laiengruppe spielte mit folgender Besetzung:

Regisseur:  Franz Lang
Souffleur:    Friedrich Hauser
Spieler:       Elvira Peter, Michaela Peter, Elke Koch, Christian Bachmann,
                   Gustav Bachmann, Franz Pfeffer, Wolfgang Sattler,
                   Eberhard Schmidt, Georg Schwarz, Irene Bohn, Michaela Papst,
                   Dora Pfeiler, Ulrich Melder, Belinda Weber, Gustav Zeiser,
                   Anja Bachmann, Nicole Pfeiler, Peter Saar, Florian Bachmann mit Ziege, 
                   Gudio Bosch, Michael Ohnemus,  Martina Schlenk, Oliver Faas,

   

Die Laiengruppe spielte folgende Stücke:

1992     „Zwei harte Männer“  Lustspiel in zwei Akten

Zwei alte Rentner sind mit Ihrer Rente nicht zufrieden, fühlen sich sozial und finanziell benachteiligt und sinnen, wie man am besten auch zu einem Stück von dem Wirtschaftswunderkuchen kommen könnte. Da fällt ihnen eine Zeitung in die Hand mit der Sensationsnachricht - ein Zwanzigjähriger hätte bei einem Banküberfall 650.000 DM - erbeutet und sei ungeschoren davongekommen. Da erwacht plötzlich in ihnen die Idee, wenn die Bankleute bei so einem Milchbubengesicht die Hände hochreißen, dann müssten sie so einen Überfall doch auch fertig bringen können. Die Vorbereitungen werden getroffen und niemand kann sie davon abhalten. Ihre Ehefrauen fallen fast in Ohnmacht als sie von dem Vorhaben erfahren und machen eine Wallfahrt, dass der der Überfall nicht gelingen möge. Es kommt jedoch anders, wie es sich niemand gedacht hätte. Statt Bankräuber zu werden, bringen sie einen gesuchten Bankräuber zur Strecke, erhalten eine Belohnung von 80.000 DM und werden als Helden gefeiert und glauben wieder an die Gerechtigkeit. Ihre Ehefrauen sind glücklich, dass die Wallfahrt doch einen Wert gehabt hat. 

 

1991     „D` Spritz’n Regina“ Lustspiel in drei Akten

Der Feuerwehrkommandant, Landwirt und Gastwirt des "Hirschen" in Schalldorf, Sepp Haberland und der Feuerwehrkommandant der Gemeinde Haching haben zufällig dieselbe Idee für die Feierlichkeiten ihres Gründungsjubiläums der Freiwille Feuerwehr, als besondere Attraktion eine alte Feuerwehr-Handspritze, die vor 100 Jahren bereits beziehungsweise 75 Jahren im Besitz der beiden Feuerwehren gewesen ist, zu besorgen. Durch Zufall, aber auch mit etwas Glück und "hellseherischem" Geschick gelingt es der Bediensteten vom "Hirschen", dem Reserl nicht nur dieses Gerät, sondern auch die Jugendliebe des verwitweten und zur Zeit durch eine Blinddarmoperation immer noch kranken Sepp ausfindig zu machen. Da diese alte Spritze, aber auch die Jugendliebe von Sepp zufällig denselben Namen, nämlich Regina habe, ergebne sich bei fast gleichzeitiger Ankunft beider ganz schöne Verwirrungen. Was sonst niemand weiß: Regina hat einen Sohn, der als Pfarrer in Mexiko war und nach Schalldorf versetzt wird. Der bis jetzt nur dem Reserl und dem jungen Bediensteten Marlies als Pfarrer bekannte Ferdinand gerät durch Manfred, dem Sohn von Sepp, durch ein gespieltes Verhältnis mit Marlies beinahe in eine lebensgefährliche Situation. Dass am Ende der Pfarrer doch einen grandiosen Einstand feiern kann, ergibt sich dann erfreulicherweise von selbst.

 

1990     „Der Playboy der Jungfernalm“ Lustspiel in drei Akten

Der Playboy Wastl hätte die Tochter des Haglbauers heiraten sollen, hatte aber mit dem Scherabauer eine Wette gemacht, wenn der Postbote seine Geliebte heiratet, bekommt der Wastl die Loni! Nebenbei vergnügte sich der Playboy mit der Frau des Versicherungsinspektors Feuermann auf den grünen Auen der Jungfernalm. Die Zustände auf der Jungfernalm reizen den Spachtlwirt und den Haglbauer, um Ordnung zu schaffen. Auf der Alm verfallen die selbsternannten Ordnungshüter der Verführungskunst des als Südländerin verkleideten Plaboy. Der Knalleffekt: statt dem Busen ergreifen die beiden zwei große Orangen! Die Ehefrauen finden die Orangen in den Hosentaschen und Lippenstiftabdrücke auf den Hemdkrägen. Der Haglbauer und der Spachtelwirt wollen die Beweismittel natürlich beseitigen, dabei werden sie von ihren Ehefrauen ertappt. Jetzt gehen sie in die Knie. Den Spaß hat der Playboy Wastl veranstaltet, weil er mit dem Scherabauer gewettet hat, dass er seine Tochter Loni nicht heiraten muss, wenn er den Spachtelwirt und den Haglbauer vor ihren Frauen in die Knie zwingt.

 

1989     „Wer steckt in der Lederhose - Alois oder Aloisa?“  Lustspiel in drei Akten

Zwischen den beiden Bauernhöfen Oberlechner und Moosgruber herrscht seit Jahren erbitterte Feindschaft. Grund hierfür ist ein Feld, das der Oberlechner-Bauer von seinem Nachbar, dem Moosgruber, kaufen wollte. Da Moosgruber das Kaufangebot entschieden abgelehnt hatte, wartet Oberlechner schon lange auf eine Gelegenheit dem sturen Nachbarn Moosgruber eins auszuwischen. Eines Tages ist es soweit. Auf dem Moosgruber-Hof wird für die Ernte ein Knecht gesucht. Scheinheilig versöhnt sich Oberlechner mit seinem Nachbarn und bringt ihm auch sogleich einen erstklassigen Knecht auf den Hof. Der neue Knecht ist jedoch ein verkleidetes Mädchen und ist die Nichte von Oberlechner. Sie ist von der Idee ihres listigen Onkels nicht sehr begeistert. Ist aber in Bertl, dem Sohn des Hauses, verliebt und lässt sich auf den Handel ein. Zumal Bertl als Weiberfeind gilt und kein weibliches Wesen in seine Nähe lässt. Wastl, der Onkel auf dem Moosgruber-Hof hält von dem neuen Knecht nicht allzu viel, da der Knecht alles andere als ein gestandenes Mannsbild ist. Eines Nachts entdeckt er Bertl und den neuen Knecht eng umschlungen schlafend auf dem Sofa. Nach einer schlaflosen Nacht klärt sich am nächsten Morgen alles auf und der Moosgruber-Hof hat eine junge Bäuerin.

 

1988     „Solo mit Hindernissen“  Lustspiel in drei Akten                                                   

Wenn der Feuerwehrkommandant in Schnaderlhausen Bürgermeister ist, wir der unter dem Haushaltsposten „dringende Renovierungsarbeiten“dem Gemeindediener Bastian ein neues Gebiss subventionieren. Die Bürgermeisterkandidatur beeinträchtigt die Freundschaft seiner  Tochter Vevi mit Michi , dem Sohn des Gegenkandidaten. Der Höhepunkt der familiären Fehler ist das Vergessen der Silberhochzeit! Doch die angehende Bürgermeistergattin bereitet sich mit einem neuen teuren Kleid selbst die nötige Lebensfreude! Die hat sie bitter nötig, denn ihr „geliebter Mann“ verliert in der entscheidenden Wahlkampfphase sein Gebiss. Der Hauptverdächtige ist natürlich der Gegenkandidat! Dieser politisch motivierte Diebstahl entzweit auch das junge Paar. Nur der Gemeindediener Bastian lacht, wie man nur lachen kann, wenn ein neues Gebiss aus dem Mund strahlt. Der Bastian hat das Weichselberger-Gebiss im Krautgarten der Knöpferl Leni gefunden. Licht in die dunkle Nacht bringt die Magdalena : Sie hat beobachtet, wie Simon in seinem Rausch ihre Krautköpfe anspeit und dabei auch sein Gebiss mit herausspuckt. Die drohende Katastrophe ist abgewendet! Die Stimmlage stimmt für das Solo! Alle versöhnen sich und genießen das vielfache Jubiläum!

 

1987     „Das Riesenfiaber“  Lustspiel in zwei Akten

Reisefiaber im April erfasst die Mutter und ihre hübsche Tochter Claudia. Die Reiseprospekte locken mit herrlichen Urlaubsparadiesen: Italien, Schweiz, Spanien, Frankreich - Sonne, Meer, Strand, Urlaubsbräune! Claudia führt ihren "stoffärmsten" Bikini vor, die Mutter hat im Reisebüro gebucht! Doch den Vater interessiert im April das Urlaubsziel nicht. Für ihn ist alles klar: wie immer 14 Tage nach Unterkreuztal in den Schwarzwald zu seinem alten Schulfreund ins "Hotel Goldene Lamm" zum Angeln, Kartenspielen und Saufen. Das ist ein billiger und einfacher Urlaub. Doch alles kommt ganz anders! Die Geschäftsführerin des Reisebüros geht mit der Kasse durch; der geplante Italienurlaub von Mutter und Tochter droht davonzuschwimmen! Opa ist da der Retter in der Not! Er gewinnt im Preisausschreiben einen Urlaub für zwei Personen an der Cote d' Azur im besten Hotel! Der Urlaub der Frauen ist gerettet! Der Urlaub der Männer wird ein Raub der Flammen. Die Pension "Goldenes Lamm" in Unterkreuztal ist restlos abgebrannt! Wieder hat Opa vorgesorgt! Von seinem kranken Freund pachtet er einen Fischplatz am heimischen Baggersee! Geld und Glück kommen selten allein: die Filialleiterin wird gefasst und die "Reisefiebrigen" erhalten das Geld zurück!

 

1986     „Der Gockelstreit“  Lustspiel in zwei Akten

Der Willi, der mti seiner besseren Hälfte Cilli recht gut auskommt, wenn er sein "Maul" hält, versucht sich als Rechen-Genie. Da jedoch seine Additionen seine Frau betreffen und diese ihm dabei auf die Schliche kommt, hat er nicht viel zu lachen. Und wegen ihres nie still stehenden Mundwerks, um das es bei seinen Zahlenspielereien ging, ist es ebenso riskant für den armen Willi, sich mti Cilli anzulegen, wie einen Tiger beim Schwanz zu zupfen. Das muss der gute Willi, der zu seinem größten Unglück auch noch schwerhörig und in allen Blenagen "langsam" ist, bitter erfahren. Doch nicht nur diese Ehezwistigkeiten sorgen für einige Turbbulenzen, sondern auch der Streit zwischen Cilli und ihrer Nachbarin, Frau Schwertmayer. Bei diesem Streit geht um das alt bekannte Dilemma zwischen "mein" und "dein". Streitobjekte sind die beiden Gockel der Nachbarinnen, die schon einmal dem Trieb der Natur folgend die Misthaufen miteinander verwechseln. Diese Auseinandersetzungen sorgen für viel Brisanz und Aufregung und das Publikum muss eine Humorwellenach der anderen über sich ergehen lassen. 

 

1985     „Mutter Magdalena“  Schicksalstück in fünf  Akten

Magdalena, eine 40jährige Witwe, hat zwei Söhne und den Mann im Krieg verloren. Sie ist eine Frau mit Idealen und nimmt sich ein elternloses Kind, dem sie Mutter sein will. Ein selbstloses Opfer, wofür sie sich den Hass des Maklers Linus Link zuzieht, der sie heiraten wollte. Der junge Erich wächst heran und leider gerät er auf schiefe Bahnen. Das Opfer Magdalena scheint zunächst unbelohnt zu sein - denn Erich würgt und beraubt sie wegen 130 Mark. Aber Magdalena bleibt stark und bringt das Opfer bis zum Tod. Und ihr Tod wird die innere Auferstehung eines jungen Menschen, an dem viele gesündigt haben. Von tiefer seelischer Wirkung ist die Szene, wo sich an der Bahre der toten Pflegemutter Magdalena, nach fast 20 Jahren, Vater und Sohn kennen lernen und Link, der Onkel zu diesem jungen Unbekannten ist, den er einst den Weg des Verderbens geführt hat. Eine Lösung, die uns im Herzen erfasst und uns den Schriftsatz mitgibt: "Es ist einer unter uns den ihr nicht kennt". Eine Lösung, die aufgibt so zu handeln, dass wir uns einmal - wir wissen nicht wann - nicht zu schämen brauchen.                        

 

1984     „Ehestand und Wehestand“  Lustspiel in drei Akten

Drei gegen drei steht die Partie. Auf der einen Seite die drei Ehemänner August, Maximilian und Emil – auf der anderen die drei Ehefrauen Biska, Zenta und Dora. Der Schwiegervater spielt den Vermittler oder Schiedsrichter. "Ach, du schöne Zeit der jungen Liebe, bist du wirklich nur ein Traum gewesen?" – so stöhnt wohl jeder und jede der Beteiligten. Der Vorhang öffnet sich: August ist gerade beim Nudelmachen und soll dabei das Baby versorgen, denn seine Frau ist in der Gemeinderatssitzung und hat ihm befohlen, die Haustür ja gut abzuschließen, da die internen Familienangelegenheiten keinen Menschen etwas angehen. Doch August vergisst bei der vielen Arbeit, dies zu tun. Er ist nahe der Verzweiflung, weil aus dem Teig keine Nudeln werden, will er Knödel machen. Da kommt Emil, weckt ihm das Baby auf, das schreit, weil es nass hat und noch viel mehr. Er legt es trocken, da kommt Maximilian und macht sich über die Unbeholfenheit von August lustig. In der Aufregung kocht August statt Erbsen Rosinen in die Suppe ein. Da erscheint Zenta als Funken im Pulverfass! Diese Szene müssen Sie gesehen haben!
Im 2. Akt flickt Maximilian, der Angeber, die Kostümjacke seiner Frau, näht statt des Lochs den Ärmel zu und sie muss eiligst als Vorsitzende des Gleichberechtigungsvereins in eine Versammlung. Die Situation eskaliert, die Männer betrinken sich, die Frauen reagieren mit Tränenbächen, Besenstiel und kalter Dusche. Schließlich besinnen sich alle darauf, dass zum Ehestand auch der Wehestand gehört.

 

1983     „Der langhaarige Valentin“  Lustspiel in drei Akten

Wenn alte Scheunen Feuer fangen, sind sie ... doch noch zu löschen, wenn die Feuerwehr - in diesem Fall die Vernunft - rechtzeitig genug kommt. Lämmel ein alter Junggeselle mit einem gut gehenden Krämerladen, hat eine junge Verkäuferin, die rassige Kathi, zu seiner Entlastung eingestellt und seinen Neffen, den langhaarigen Valentin, zu seinem Freund, der in der Stadt ein großes Kaufhaus besitzt, zum Praktizieren geschickt. Allerdings hat der Freund Gangerl auch eine Tochter, die in Valentin verknallt ist, jedoch nur seine langen Haare nicht leiden kann. Und in diesen langen Haaren verfilzt sich eine ganz trollige und überaus witzige Streiterei. Denn Lämmel vergisst sein Alter und überschätzt seine Jugend, indem er sich in die schöne Kathi verliebt. Die Kathi schwärmt nur für Langhaarige, deshalb hat Valentin im Nu ihr Herz erobert. Mann staunt und lacht dann weiter, wie einfallreich die Macht der Liebe ist! Der liebe Onkel Lämmel schafft es über Umwege, dass sich Valentin vom Schniggl Toni die Haare kurz scheren lässt, um ihn bei der Kathi auszuspannen, während Lämmel sein Haupt mit einer langhaarigen Perücke krönt und nun glaubt, der Hahn im Korb zu sein. Inzwischen hat überraschenderweise Kathi ihre Meinung geändert, und findet Valentin mit seinem männlichen Haarschnitt noch liebenswerter! Nun beginnt sich das Karussell der Gaudi noch rasanter zu drehen, weil noch ein dritter, der alte Domini, auch mit werbenden Gefühlen und langhaariger Perücke in die Runde tritt. Zum platzenden Höhepunkt treibt noch das erscheinen Gangerls mit seiner Tochter, Priska, die jetzt den kurz geschorenen Valentin glückstrahlend in die Arme schließen will.                                                 

 

1982     „Der verkaufte Strohwitwer“  Lustspiel in drei  Akten

Bei Frau Wimmerlings Schwester gibt es Nachwuchs. Deshalb reist Frau Wimmerling als Taufpatin für acht Tage zu ihrer Schwester, um sie zu unterstützen. Der Strohwitwer, Herr Wimmerling, wird über diese Zeit von seiner temperamentvollen und unternehmungslustigen Schwiegermutter, die noch keinen Schwiegersohn im Stich gelassen hat, versorgt. Unteranderm soll sie auch den ererbten Schrank verkaufen. Dieser alte Schrank wird nun aufregender Mittelpunkt eines ganz peinlichen Geschehens. Und so fing es an: Herr Wimmerling hat versehentlich den Hund vergiftet und seiner Schwiegermutter, ebenso Versehentlich, den Kanarienvogel ertränkt. Zum Trost gönnen sich beide ein paar Gläschen Schnaps, dann überführt Herr Wimmerling den toten Hund in die Parfümfabrik. Am Rückweg fühlt er sich von der Polizei verfolgt und hat große Angst, wegen seiner Promille den Führerschein zu verlieren. In Höchster Aufregung stürzt er in das Zimmer, sucht die Schwiegermutter, findet sie nicht, bemerkt, dass vor dem Haus ein Auto stehen bleibt und zwei Männer bereits die Treppe hocheilen. In seinem Wahn, es sei die Polizei, kann er nicht mehr fliehen und versteckt sich in dem alten Schrank. Es ist aber nicht die Polizei, sondern zwei Möbeltransporteure und Herr Wimmerling landet in der Wohnung von Fräulein Geigenfuß. Herrn Wimmerling gelingt es nicht, aus der abgeschlossenen Wohnung zu entkommen. Am nächsten Morgen ermittelt bereits die Polizei, da die Schwiegermutter durch Herrn Riemula, ein Nachbar, Vermisstenanzeige erstattet hat. Herr Kommissar Rippe ist sehr schlau, denn er weiß sofort, dass es in diesem Haus nicht geistert, sondern das Verschwinden des Strohwitwers in Wirklichkeit eine geheime Liebesgeschichte ist. Und er liefert auch die Beweise, er erwischt Herrn Wimmerling im Tiefschlaf in Fräulein Geigenfuß´s warmen Rheumabett. Das kann selbst Frau Wimmerling, die unerwartet beim Höhepunkt dieses Skandals heimkommt, nicht glauben. Nach vielen Irrungen und Wirrungen stellt sich heraus, dass die Schwiegermutter den Strohwitwer für lumpige einhundert Mark im Schrank an Fräulein Geigenfuß verkauft hat. 

   
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